Die Bezeichnung für das Projekt ist vielleicht etwas sperrig, aber die Idee die sich dahinter verbirgt, ist umso interessanter. Im zeitlichen und räumlichen Kontext der weltberühmten Himmelsscheibe von Nebra sollen über den Museumsbesuch hinaus verschiedene archäologische Funde und Befunde in Sachsen-Anhalt miteinander verknüpft werden. Dazu wurden aufwendig gestaltete Entdeckerkarten entwickelt, die heute vor dem Landesmuseum für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt in Halle durch den Kulturstaatsminister des Landes Sachsen-Anhalt Dr. Gunnar Schellenberger und den Landesarchäologen Pr. Dr. Harald Meller vorgestellt wurden.
Die vier Entdeckerkarten sollen dazu einladen, Kultur- und Naturschätze im Umfeld der Himmelswegestationen mit dem Rad, zu Fuß, Auto oder Motorrad zu erkunden. Aufgezählt und verzeichnet sind unter anderem der Geo-Naturpark Saale-Unstrut-Triasland, der Elbradweg am Biosphärenreservat Mittelelbe, das Gradierwerk im Solepark Bad Salelmen und natürlich der Fundort der Himmelsscheibe von Nebra auf dem Mittelberg.
Nach Einschätzung von Dr. Schellenberger bilden die Entdeckerkarten einen weiteren Mosaikstein in der touristischen Erschließung des an Kulturdenkmälern so reichen Landes Sachsen-Anhalt.
Die ästhetisch ansprechenden Entdeckerkarten wurden von der Leipziger Designagentur KOCMOC gestaltet. Sie können auf der Webseite des Landesmuseums für Vorgeschichte Halle (Saale) [www.landesmuseum-vorgeschichte.de/digitale-welt-der-archaeologie.html] kostenfrei heruntergeladen werden.





Entdecke mehr von Halle Nachrichten
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.