Ein Jahr nach der Grundsteinlegung hat die Stadt Halle (Saale) heute das Richtfest für die neue Grundschule in der Schimmelstraße gefeiert. Das Bauvorhaben ist eines der größten Schulneubauprojekte der Stadt seit über 30 Jahren und markiert einen wichtigen Schritt in der Modernisierung der Bildungsinfrastruktur. Zahlreiche Gäste aus Politik, Verwaltung und Bauwesen waren auf dem zukünftigen Schulgelände versammelt, um diesen besonderen Anlass zu würdigen.

Unter den Anwesenden befanden sich Bürgermeister Egbert Geier, die Beigeordnete für Kultur und Sport, Dr. Judith Marquardt, sowie der Bildungsminister von Sachsen-Anhalt, Jan Riedel. Bürgermeister Geier zeigte sich in seiner Ansprache sichtlich erfreut über den zügigen Baufortschritt und betonte die Bedeutung des Projekts für die Stadt. „Die vielen Gäste, die heute erschienen sind, zeigen, wie wichtig es ist, was Halle im Bildungsbereich macht“, sagte Geier. Er verwies auf die Grundsteinlegung am 21. August 2024 und zeigte sich beeindruckt, was „innerhalb eines Jahres so passieren kann“.

Geier lobte auch die enge Zusammenarbeit mit dem Land und richtete anerkennende Worte an den neuen Bildungsminister Jan Riedel, den er als idealen Besetzung für das Amt bezeichnete. „Wir können uns auch keinen besseren Bildungsminister wünschen als ihn. Denn er bringt als Lehrer die besten Voraussetzungen für dieses Amt mit und das fundierte Wissen aus der Arbeit am Halleschen Feininger Gymnasium.“

Die neue Schule wird als sogenannte Clusterschule konzipiert. Dieses innovative architektonische und pädagogische Modell ermöglicht eine flexible und gemeinschaftliche Lernumgebung. Bürgermeister Geier beschrieb das Projekt als einen „Aufbruch, Mut zur Innovation und gemeinsamer Verantwortung, mit einem klaren Blick auf unsere Kinder“. Mit der neuen Schule schaffe die Stadt die notwendigen infrastrukturellen Voraussetzungen für die Bildung von Kindern und Jugendlichen. Er betonte, dass die Stadt Halle bereits mehrere hundert Millionen Euro in diesen Bereich investiert hat und dieses Geld „sehr gut angelegt ist“.

Auch Minister Jan Riedel hob in seiner Ansprache die Zukunftsfähigkeit des Projekts hervor. Er bedankte sich bei allen Beteiligten für die bisherige Leistung und betonte: „Was hier gelungen ist, ist schon grandios. Der Baukörper ist beeindruckend und hier wird keine Vergangenheit zementiert, sondern die Zukunft. Hier wird moderner Pädagogik eine Zukunft gegeben“.

Der Schulneubau in der Schimmelstraße ist mit Baukosten von 30,7 Millionen Euro veranschlagt. Die Eröffnung des neuen Schulgebäudes ist für das Jahr 2026 geplant.
Mit dem Richtfest wurde nun ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Fertigstellung erreicht. Das Projekt steht symbolisch für das Engagement der Stadt, in moderne und zukunftsorientierte Bildungsstätten zu investieren und den Schülerinnen und Schülern von Halle bestmögliche Lernbedingungen zu schaffen.

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