Ein Zeichen für die Zukunft der halleschen Innovationslandschaft: Auf dem Weinberg Campus wurde heute das Richtfest für den Erweiterungsbau des Innovation Hub gefeiert. Das Projekt, das den Technologiestandort weiter stärken soll, wurde mit traditionellem Aufziehen der Richtkrone und dem Einschlagen des letzten Nagels gewürdigt. Es entsteht ein hochmodernes Innovations- und Gründerzentrum, das sich auf die Bereiche „Digital Health and Smart Green Technologies“ fokussiert.

An der feierlichen Zeremonie nahm auch Bürgermeister Egbert Geier in Vertretung des Oberbürgermeisters teil. In seinem Grußwort betonte er die Bedeutung des wachsenden Geländes als „fruchtbares Start-up-Ökosystem“. Die Erweiterung sei ein wichtiger Impulsgeber für eine prosperierende regionale Wirtschafts- und Wissenschaftslandschaft. „Der Stellenwert des Weinberg Campus ist für die Stadt Halle (Saale) und das Land Sachsen-Anhalt bereits jetzt immens. Er wird in den nächsten Jahren noch erheblich steigen“, so Geier.

Auch Wirtschaftsminister Sven Schulze begrüßte den planmäßigen Fortschritt des Neubaus. Er hob die überregionale Strahlkraft des Campus hervor und betonte, dass junge Unternehmen hier die optimalen Bedingungen fänden, um sich auszuprobieren und zu wachsen. Der Weinberg Campus biete Spitzenforschung, herausragende Talente und eine starke unternehmerische Basis.

Die Gesamtinvestition für das Projekt beläuft sich auf 17 Millionen Euro, wovon 14,7 Millionen Euro durch Bundes- und Landesmittel innerhalb der „Gemeinschaftsaufgabe, Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur‘ (GRW)“ gefördert werden. Bis Ende 2026 soll der Erweiterungsbau fertiggestellt sein. Startups werden dann auf einer Fläche von über 2.000 Quadratmetern 52 Büros, 15 Werkstätten und Fertigungslabore mit Co-Working-Bereichen nutzen können.

Ein vielversprechendes Beispiel für die künftigen Mieter ist das Unternehmen NORCSI. Es stellte bereits vor Ort ein Modell seiner Vorserienfertigungsanlage vor, die hier in Betrieb gehen soll. Ziel des Unternehmens ist die Produktion von Anoden aus reinem Silizium für E-Fahrzeugbatterien, die Reichweiten von über 1.000 Kilometern und Ladezeiten von weniger als zehn Minuten ermöglichen.

Für Dr. Ulf-Marten Schmieder, den Geschäftsführer des Technologieparks, ist der Erweiterungsbau ein klares Signal. Er beschreibt seine Motivation mit den Worten: „Wer in Sachsen-Anhalt ein innovatives Startup gründen will, für den ist und bleibt der Weinbergweg die erste Adresse.“ Mit diesem Projekt soll sichergestellt werden, dass der Weinberg Campus auch in Zukunft eine führende Rolle in der deutschen Innovationslandschaft spielt.

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