Im letzten Heimspiel des Jahres 2025 empfingen die Handballerinnen der WildCats am Sonnabend in der heimischen SWH.arena einen traditionsreichen und erfahrenen Gegner: den TuS Metzingen. Mit einem aktuellen Stand von 2:4 Punkten auf dem achten Tabellenplatz reiste Metzingen nach Halle, während die WildCats, die bislang noch ohne Punktgewinn dastanden, diese Partie als wichtige Gelegenheit betrachteten dringend benötigte Punkte und Selbstvertrauen zu sammeln. Nach der deutlichen Niederlage in Dortmund war die Ansage von Trainerin Ines Seidler klar: Das Team sollte eine deutliche Reaktion zeigen und den Fans einen kämpferischen Auftritt bieten.

Doch die guten Vorsätze, die man sich in der Vorbereitung sicherlich vorgenommen hatte, blieben am Ende leider nur das – gute Vorsätze. Von Beginn an schien es, als hätten die WildCats kein Mittel gefunden, um die Abwehr der Gegnerinnen nachhaltig in Verlegenheit zu bringen. Die Zuschauer sahen eine Heimmannschaft, die von Beginn an zu unkonzentriert und nervös agierte. Zu viele Fehler im Angriff, die sich in Ballverlusten und überhasteten Abschlüssen äußerten, paarten sich mit zu vielen Fehlern in der Abwehr, die den Metzingerinnen immer wieder einfache Tore ermöglichten. Dazu kam eine Vielzahl an vergebenen Chancen, die den Frust der Spielerinnen und der anwesenden 768 Fans in der Halle sichtlich steigen ließen.

Die Spielerinnen des TuS Metzingen hingegen bestimmten das Spiel von Beginn an und ließen bis zum Ende keinen Zweifel daran aufkommen, wer in diesem Duell die bessere Mannschaft war. Mit einer soliden Abwehrleistung und effektiven Angriffen setzten sie sich früh ab. Trotz der leidenschaftlichen Unterstützung der 768 Fans, die ihre WildCats unermüdlich anfeuerten, stand es bereits zur Halbzeitpause 18:13 für die Gäste aus Metzingen. Ein deutlicher Vorsprung, der die Schwächen der Heimmannschaft an diesem Tag gnadenlos offenbarte.

In der zweiten Spielhälfte änderte sich das Bild nicht wesentlich. Obwohl die WildCats immer wieder versuchten, ins Spiel zurückzufinden und einige schöne Aktionen zeigten, gelang es ihnen nicht, den Rückstand entscheidend zu verkürzen. Die TuS Metzingen verwaltete ihren Vorsprung souverän und zeigte sich in den entscheidenden Momenten abgeklärter. Am Ende gewannen die Gäste verdient mit 38:33.

Für die WildCats bedeutet diese Niederlage, dass sie weiterhin ohne Punktgewinn am Tabellenende verharren. Die erhoffte Reaktion nach der Dortmund-Pleite blieb aus, und das Team steht nun vor einer noch größeren Herausforderung im Abstiegskampf. Die Analyse der Fehler und die Suche nach Lösungen werden für Trainerin Ines Seidler und ihr Team in den kommenden Wochen oberste Priorität haben, um mit neuem Mut in die entscheidende Phase der Saison zu starten. Die Fans hoffen auf eine Wende und darauf, dass die WildCats bald die ersten Punkte einfahren können.

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Alle Fotos: Facebook Manfred Boide


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