Zwischen Glanz, Zuversicht und einem umfassenden Sicherheitskonzept.
Gestern Abend wurde der Hallesche Weihnachtsmarkt feierlich eröffnet und läutete damit offiziell die besinnliche Adventszeit in der Saalestadt ein. Neben dem traditionellen Glanz und den hoffnungsgebenden Worten stand in diesem Jahr auch das umfangreiche Sicherheitskonzept der Stadt im Fokus, dass die nächsten Wochen auf dem Marktplatz absichern soll.
Die Stadtverwaltung hat in Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden ein weitreichendes Sicherheitskonzept auf den Weg gebracht, um den Besucherinnen und Besuchern ein möglichst unbeschwertes Erlebnis zu gewährleisten. Auffälligstes Merkmal sind die physischen Barrieren, die nun alle Zufahrten auf den Marktplatz schützen.
An allen Zugängen, die nicht für den regulären Verkehr der Straßenbahnen freigehalten werden müssen, sind große Steinblöcke platziert. Diese dienen als unübersehbare Absicherung gegen unbefugtes oder gewaltsames Einfahren von Fahrzeugen. Die Zufahrten für die Straßenbahnen, die weiterhin passieren müssen, sind durch eine spezielle, ebenfalls sichtbare Bauweise gesichert. Für Fußgänger ist der Zugang zum Markt über die eingerichteten Schleusen jedoch ohne nennenswerte Behinderungen möglich.
Die Stadt mit ihren Mitarbeitern gibt sich sichtlich alle Mühe, die Sicherheit bestmöglich zu garantieren. Trotz aller Vorkehrungen, wie sie Bürgermeister Dr. Alexander Vogt gestern bekräftigte, sei allen Besuchern bewusst: Eine absolute Sicherheit kann es nicht geben. Die Transparenz und Sichtbarkeit der Maßnahmen sollen jedoch das Vertrauen stärken und zur Beruhigung der Bürger beitragen.
Die offizielle Eröffnungszeremonie vor dem Ratshof zog gestern Abend zahlreiche Menschen an, die die ersten Stunden des Marktes miterleben wollten. Inmitten der Lichter und des Weihnachtsbaumglanzes fand Oberbürgermeister Vogt hoffnungsgebende Worte, die die weihnachtliche Stimmung unterstrichen.
Ein besonderes Zeichen der regionalen Zusammenarbeit setzte die Stadt durch die Einladung der Landräte des Landkreises Mansfeld-Südharz und dem Landrat des Saalekreises. Diese Geste unterstreicht die Wichtigkeit der Nachbarschaft und sendet ein wichtiges Signal für die angestrebte vertrauensvolle Kooperation in der Region – gerade in den aktuell komplizierten Zeiten.
Landrat Andrè Schröder nutzte die Gelegenheit in seiner Ansprache, um die Menschen aufzurufen, sich nicht von möglichen Störungen oder Unsicherheiten einschüchtern zu lassen. Er betonte die Wichtigkeit, unsere traditionellen Feste wie das Weihnachtsfest wie immer zu feiern und damit auch ein Zeichen der Normalität und Stärke zu senden.
Die Eröffnung war zudem gespickt mit liebgewonnenen Traditionen und Höhepunkten. Die Spender des diesjährigen Weihnachtsbaums erhielten als Dank für ihren Beitrag ein kleines Präsent. Im Anschluss folgte eine amüsante Ansprache durch den „Weihnachtsmann“, bevor Bäckermeister Stefan Kirn die traditionelle, imposante „Riesenbrezel“ präsentierte, die im Anschluss an das Publikum verteilt wurde – ein süßer Auftakt in die Weihnachtszeit. Der Höhepunkt war schließlich das gemeinsame Anschalten der Lichter am Baum, das den Marktplatz in festlichem Glanz erstrahlen ließ.
Die kulturelle Umrahmung der Veranstaltung übernahmen der Chor der Oper Halle und der renommierte Stadtsingechor zu Halle, die für eine stimmungsvolle musikalische Begleitung sorgten. Die Segnung des Weihnachtsmarktes und seiner Besucher wurde feierlich von Pfarrerin Simone Karstens-Kant vorgenommen.
Der Hallesche Weihnachtsmarkt ist somit eröffnet – gesichert, feierlich und mit einem starken Bekenntnis zu Tradition und Miteinander. Die Stadt hofft nun auf eine friedliche und besinnliche Vorweihnachtszeit für alle Bürger und Gäste.
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www.halle-nachrichten.de
Alle Fotos unter: Facebook Manfred Boide








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