Während die umfangreichen Sanierungsarbeiten im historischen Stadtbad von Halle auf Hochtouren laufen, hat der Förderverein „Zukunft Stadtbad Halle e.V.“ eine kreative Lösung gefunden, um präsent zu bleiben: einen Pop-up-Store am Eselsmarkt. An diesem verkaufsoffenen Sonntag öffnete der Verein seine Türen im Ausweichquartier, um nicht nur über 110 Jahre Stadtbad zu informieren, sondern auch neue und bewährte Souvenirs anzubieten, die helfen sollen, die Sanierung der historischen Bausubstanz zu unterstützen.

Der Pop-up-Store, der heute zum zweiten Mal stattfand, zog zahlreiche Interessierte an. Im Mittelpunkt standen neben aktuellen Informationen zum Baufortschritt vor allem die Spendenartikel, die den Geist des Stadtbades auch während der Schließzeit lebendig halten sollen.

Neu im Sortiment ist eine detailgetreue Spardose in Form des ikonischen Stadtbadturms. Wie die Vereinsvorsitzende Kathleen Hirschnitz mitteilte, handelt es sich dabei um ein Produkt enger Zusammenarbeit mit der ESMERO GmbH. Das Unternehmen ist für den Entwurf und den aufwendigen 3D-Druck der Spardosen verantwortlich.

Ebenfalls wieder erhältlich ist die beliebte „Stadtbadkerze“, die seit drei Jahren zum festen Bestandteil des Angebots gehört.

„Wir haben den Pop up Store heute zum zweiten Mal geöffnet, um über das Stadtbad zu informieren und die Souvenirs zu verkaufen,“ erklärte Hirschnitz. „Dazu gehören die seit drei Jahren erhältliche Stadtbadkerze und die im 3D-Druck erstellte Spardose.“

Während der Verein im „Exil“ am Eselsmarkt arbeitet, da das Betreten der Baustelle streng untersagt ist, informierten die Mitglieder über den Stand der Sanierungsmaßnahmen. Im Hauptfokus steht die umfassende Erneuerung der zwei Schwimmhallen. Das historische Vordergebäude bleibt bei den derzeitigen Maßnahmen unangetastet.

Ein wichtiges, wenngleich noch ungelöstes Thema, ist die Sauna. Die Wiedereröffnung der Sauna ist für August 2028 geplant. Allerdings sei die Nutzung der sanierten Räumlichkeiten noch nicht abschließend geklärt, so Hirschnitz. Daher sammelt der Förderverein weiterhin aktiv Spendenmittel, um die notwendigen Optionen für diesen Bereich zu sichern.

Das Jahr 2026 wirft seine Schatten voraus: Das Stadtbad Halle feiert sein 110-jähriges Jubiläum am 16. Februar.

Zu diesem Anlass hat sich der Verein am Wettbewerb „Halle handlich – 75 Jahre Landesmünzkabinett“ des Kunstmuseums Moritzburg beteiligt. Das eingereichte Exponat ist eine Jubiläumsmedaille, die voraussichtlich zum Jahrestag in Serie gehen soll.

Die Medaille soll einen Durchmesser von 150 mm haben und nach aktuellem Planungsstand aus Kunststoff bestehen. Der Erstentwurf ist derzeit in einer Einzelvitrine in der Moritzburg zu sehen. Die Vorderseite ziert ein Motiv des Stadtbades sowie das Stadtwappen von Halle, während die Rückseite ein Bild der historischen Frauenhalle und entsprechende Jubiläumsdaten zeigt. Die Auflage wird voraussichtlich limitiert sein.

Der Pop-up-Store und die Jubiläumspläne zeigen: Trotz der Schließung und der umfangreichen Arbeiten ist der Förderverein „Zukunft Stadtbad Halle e.V.“ äußerst aktiv und sichert die Verankerung des historischen Stadtbades im Bewusstsein der Hallenser Bevölkerung.

www.zukunftstadtbadhalle.de
www.hallelife.de/nachrichten/exil-auf-zeit-stadtbad-foerderverein-haelt-die-fahne-hoch-und-plant-110-jaehriges-jubilaeum/
www.esmero.de
www.halle-nachrichten.de
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