Die neue Fernwärmebrücke über den Ruderkanal in Halle hat ihren Namen erhalten: Das Bauwerk heißt offiziell „Adler-Bogen“. Mit der Namensgebung würdigt die Stadt die erfolgreiche hallesche Para-Kanutin Anja Adler. Der Name war zuvor in einem Schülerwettbewerb ermittelt worden, den die Stadtwerke Halle initiiert hatten. Bei der feierlichen Enthüllung am heutigen Tag waren neben Vertretern der Stadt und der Stadtwerke auch die Eltern der Sportlerin anwesend, sie waren sichtlich bewegt von der Aufmerksamkeit, die ihrer Tochter zuteil wird.
Die Brücke, die seit Mitte Mai 2026 für Radfahrer und Fußgänger freigegeben ist, verbindet den Bereich an der Saline effizienter mit dem Umland. Bauherr ist die EVH GmbH, eine Tochtergesellschaft der Stadtwerke Halle. Die Realisierung der Brücke war eine logistische Herausforderung: Die Stahlkonstruktion wurde in vier Einzelteilen per nächtlichem Schwertransport angeliefert, am Standort verschweißt und anschließend mittels eines 800-Tonnen-Raupenkrans [Halle-Nachrichten] eingehoben.
Das Bauvorhaben, welches von Februar 2024 bis April 2026 lief, wurde durch das Land Sachsen-Anhalt im Zuge der Beseitigung von Hochwasserschäden aus dem Jahr 2013 finanziell unterstützt. Planung und Bauausführung lagen in den Händen der Gruner GmbH sowie der Arbeitsgemeinschaft Friedrich Vorwerk SE & Co. KG und der Grötz Bauunternehmung GmbH. Zur feierlichen Namensgebung kamen unter anderem René Rebenstorf (Beigeordneter für Stadtentwicklung), Matthias Lux (Stadtwerke-Chef) und Mathias Hocke (EVH-Netz-Geschäftsführer) zusammen, um gemeinsam mit beteiligten Schulklassen die offizielle Einweihung zu begehen.
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